Spüren Sie den Freudenspirit der Natur Kontakt zu Heiko Gärtner Herausgeber von Heiko Gärtner
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tag 1411: Ein Kloster für uns allein

So unabhängig waren wir in einem Kloster noch nie.

07.10.-11.10.2017 Die letzten Tage waren weitgehend ruhig und ereignislos, weshalb wir sie hier ohne schlechtes Gewissen zusammenfassen können. Die gute Nachricht ist, dass unsere Erlebnisseite nun immer mehr Form annimmt und schon fast so weit ist, dass man sie auf die Menschheit loslassen kann. Wenn ihr schon einmal einen kurzen Blick (oder auch einen langen) riskieren wollt, könnt ihr dort oben in die Adresszeile ja einfach mal www.erlebnis-geschenk.eu eintippen oder direkt hier auf den Link klicken. Wir freuen uns über Feedback, Meinungen und Anregungen und sind gespannt, was ihr dazu sagt. Das einzig wirklich spannende, das außerhalb der Computer- und Erschaffens-Welt passierte war unser Besuch in einem vollkommen verlassenen Kloster. Einer der Mönche aus dem letzten Kloster von dem wir euch berichtet haben, hat uns bereits diesen Tipp gegeben, als er uns am Morgen heimlich und am Superior vorbei zum Frühstücken in den Klausur-Teil seiner Kongregation eingeladen hat. Leider konnten wir nirgendwo einen Eintrag auf einer Karte finden, und so verwarfen wir den Vorschlag zunächst wieder. Einige stunden Später landeten wir dann jedoch zufällig bei einem Bürgermeister eines kleinen Dorfes, der uns zum Essen einlud und uns auch in Sachen Schlafplatz aushelfen wollte. Er war Farma und hatte ein großes Haus, das sich jedoch zum überwiegenden Teil in einem unbewohnbaren Umbau-Zustand befand. Gleichzeitig war er auch noch Messi, was zum einen Bedeutete, dass er uns auf jeden Fall helfen wollte, zum anderen aber auch, dass es im bewohnbaren Teil des Hauses definitiv keinen Platz mehr für uns gab. Dennoch gab es eine einfache Lösung, denn besagtes Kloster lag nur etwa eine Geh-Stunde von hier entfernt. Ein kurzes Gespräch genügte und alles war soweit ausgemacht. Als wir das Kloster dann jedoch erreichten, fanden wir zwar sämtliche Gebäude offen und einladungsbereit aber auch vollkommen verlassen vor. Auf dem gesamten Gelände war einfach kein Mensch auszumachen. Nach einer halben Stunde, trafen wir zum ersten Mal auf eine Familie, die jedoch lediglich einen Spaziergang um das Kloster machte und nicht das geringste darüber wusste. Eine weitere Stunde später kam ein Mann, der hier so etwas wie der Hausmeister war. Er kannte zwar die Gebäude, wusste aber weder etwas von uns, noch etwas über den Verbleib seines Arbeitgebers. Wir beschlossen daher, die offenen Türen als Einladung zum Eintreten anzusehen, denn irgendwie war ja bereits verabredet worden, dass wir hier bleiben durften. So nutzten wir den Nachmittag dann so gut wie Möglich zum Arbeiten, bis am Abend schließlich ein Auto vor fuhr und eine junge Frau ausspuckte, die wirklich hier auf dem Klostergelände wohnte. Ein aktives Kloster war es schon seit vielen Jahren nicht mehr und so kam es, dass die Frau, ihr Mann und ihr Sohn die einzigen waren, die noch hier lebten. Sie verwalteten die Gebäude, die teilweise als Seminarzentrum, teilweise als Halbjahreswohnstätte für die Bewohner eines Altenheims genutzt wurden.
 
Spruch des Tages: So unabhängig waren wir in einem Kloster noch nie.
Höhenmeter 270m
Tagesetappe: 29km
Gesamtstrecke: 26.687,27km
Wetter: herbstlich, kalt, bewölkt
Etappenziel: Pfarrgemeindesaal, Tawern, Deutschland

Zuletzt aktualisiert am 2018-07-09 18:34:00

 

 

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